Die Klimakrise ist auch in Kahl spürbar, die Fakten müssen uns alarmieren:
Die Durchschnittstemperatur in unserer Region stieg seit 1951 um besorgniserregende 2,5 Grad. Der absolute Hitzerekord von 40,8 Grad ist ein deutliches Signal! Die extremen Sturmschäden von 2019 sind leider nur der Anfang der Klimaveränderung, während zunehmende Starkregenereignisse eine akute Bedrohung für unsere Gemeinde und den Fluss Kahl darstellen.
Doch wir können etwas dagegen tun – mit klaren Zielen, neuen Ideen und einem entschlossenen Miteinander. Die gute Nachricht: Es ist bereits ein Klimaschutzkonzept verabschiedet und kann uns klare Orientierung bieten, was getan werden muss. Es gilt nun, personelles Know-How für die Zukunft einzustellen. Die beauftragte Wärmeplanung für unsere Gemeinde ergänzt die Zielsetzung, Kahl zu einer klimaneutralen Kommune zu machen. Klimaschutz bedeutet Lebensqualität. Wir wollen, dass nachhaltiges Handeln selbstverständlich wird – in Verwaltung, Gewerbe und Privathaushalten.
Unsere Ziele:
- Ausbau erneuerbarer Energien – Nutzung öffentlicher Dächer (Feuerwehr, VHS, Festhalle) für PV-Anlagen, Bürgerenergieprojekte und Nahwärme.
- Stärkung der Energiespeicherung – Aufbau lokaler Speicher und Förderung von Energiegenossenschaften und die Entwicklung einer Energie-Cloud für die Gemeindewerke.
- Effizienzoffensive – Ausbau smarter Beleuchtung, Verbrauchsberatung und energieoptimierter Technik.
- Intelligentes Wassermanagement: Ausbau von Versickerungsflächen, Zisternen zur Regenwassernutzung für kommunale Bedarfsträger (Bäume, Friedhof) und zur Verbesserung der Schwammstadt-Funktion.
- Hitzeschutzplan für Kahl: Entwicklung eines Plans mit konkreten Maßnahmen wie Trinkbrunnen, Schattenplätzen und Hitzeschutzräumen in öffentlichen Gebäuden.