Grüne Kahl

Ortsverband

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lieber Jürgen, sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten um Behandlung dieses Antrags:
An den im Besitz der Gemeindewerke Kahl Versorgungsges. mbH befindlichen Wohngebäuden in der Berliner Straße 8, 10 und 12 wurden die Grünstreifen zwischen den Gebäuden und dem Parkplatzstreifen vor einiger Zeit geschottert. Der Werksausschuss beschließt, den Schotter zu entfernen und die Flächen neu zu begrünen.
Die Gemeindewerke mögen prüfen, ob sie mit dem Projekt an den „AB in die Natur Vorgarten-Wettbewerb“ des Landkreis Aschaffenburg teilnehmen kann.
Begründung:
Grauer Schotter wandelt Sonnenstrahlen in Wärme, die gespeichert und langsam an die Umgebung abgegeben werden. Grünpflanzen wandeln Sonnenstrahlen in Zucker und Stärke und gleichzeitig verdunstet an den Blättern Wasser, was zu einem kühlenden Effekt führt. Gerade in der fortschreitenden Klimakrise wird so das Kleinklima günstig beeinflusst und es steigt so auch Wohnwert der Mieter.
Die Gemeinde Kahl prüft gerade ob es rechtlich möglich ist Bauherren Schottergärten zu verbieten. Da ist es wichtig, dass gemeindeeigene Betriebe mit gutem Beispiel voran gehen.

Ergebnis:

Die Gemeindewerke schlagen eine zweckmäßige Bepflanzung mit robusten Gewächsen (sowohl Kleingehölze als auch blühende Gewächse für die Bienen) in Verbindung mit Patenschaften der Mieter*innen für die Bewässerung vor. Damit bliebe die Verantwortung für die Bepflanzung und damit die optische Gestaltung der Flächen in der Hand der Gemeindewerke. Die laufende Bewässerung insbesondere in den Sommermonaten könnte durch die Mieter*innen erfolgen. Die Kosten für zwei Pflegegänge im Jahr (Unkraut, Schnitt usw.) lägen bei den Gemeindewerken und würden zu den im Wirtschaftsplan ausgewiesenen laufenden Aufwendungen im Bereich des Gebäudemanagements hinzukommen. Ebenso wie im laufenden Jahr die Kosten für das Anlegen der Beete.

Nach dieser Darlegung und dem Vorschlag von Hans-Dieter Manger (GRÜNE), das Gießen unkompliziert über eine Gartenzähleruhr zu regeln, wurde der Antrag einstimmig angenommen.

Für den Wald nach Berlin: Niklas Wagener

Grundsatzprogramm

Antragsübersicht Gemeinderat 2014-2019

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