Grüne Kahl

Ortsverband

Kahl am Main, den 20. Sept. 2021

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,  
sehr geehrte Damen und Herren der Gemeindeverwaltung, verehrte Kolleginnen und Kollegen,

am 15. April dieses Jahres haben wir beantragt, dass mit der örtlichen Gastronomie, Cafes etc. hinsichtlich der Einführung eines einheitlichen „To-Go-Systems“ Gespräche geführt werden.


Heute nun möchten wir von Ihnen die Ergebnisse aus diesen Gesprächen wissen. Für welches System wurde sich entschieden? Erhalten die teilnehmenden Restaurants, Cafes, Eis-Dielen oder auch andere Geschäfte einen Zuschuss durch die Gemeinde?
Wie funktioniert das To-Go-System beim Camper Shop? Hat dieser ein solches System eingeführt und damit den Beschluss umgesetzt? Um welches System handelt es sich?
Des Weiteren sollte Kontakt hinsichtlich des Systems mit dem Landratsamt aufgenommen werden, wann und wie ist das erfolgt? Welches Ergebnis ergibt sich daraus?


Vielen Dank, für die Beantwortung

Sylvia Hein, Fraktionsvorsitzende                           
Hans-Dieter Manger, Gemeinderat   
       
Bündnis 90 / Die Grünen


Antwort aus dem Rathaus:

1.    Einheitliches To go System, Anfrage Die Grünen

Bündnis 90/Die Grünen fragen nach der möglichen Einführung eines „To-Go-Systems in der Kahler Gastronomie, speziell im neuen Camper-Shop. In der Sitzung des Gemeinderates am 04.05.2021 wurde beschlossen, dass mit dem Pächter des Camper-Shops über die Möglichkeit zur Einführung von Mehrweggeschirr gesprochen werden soll. Nach Ansicht des Betreibers ist der Antrag nicht verhältnismäßig und allein aus hygienischen Gründen so nicht umsetzbar. Die Kosten für Mehrweggeschirr wären ohne Förderung sehr hoch. Mehrweggeschirr lässt sich im Imbissbereich schwer umsetzen. Andererseits werden Pappmaterialien etc. inzwischen sehr umweltverträglich angeboten. Der Camper-Shop wird im Innenbereich mit Mehrweggeschirr arbeiten, im Außenbereich für Kaffee und Kuchen auch. Viele Gäste nehmen ihren Kaffee mit und verwenden die vom Camper-Shop ausgegebenen umweltverträglichen To-Go Becher. Im Außenbereich werden vorrangig Kunststoffbecher gegen Pfand ausgegeben. Speisen sind im Außenbereich allein schon wegen der Location und den teilweise großen Gastmengen mit Mehrweggeschirr nicht darstellbar. Wie schon in Ladengeschäften, ist es bedingt durch die Vorschriften der Lebensmittelämter, wieder zum Einstellen der Mehrwegverpackungen wie Tupperware etc. gekommen. Des Weiteren sollte mit dem Landratsamt Aschaffenburg und mit anderen Behörden Kontakt aufgenommen werden, um dessen Sachstände der Initiative zur Einführung von Mehrweggeschirr zu erfragen. Nach Rücksprache mit dem Klimaschutzbeauftragten des Landratsamtes Aschaffenburg, Herrn Andreas Hoos wird am 13.10.2021 eine Video-Konferenz mit dem Thema „Mehrweg statt Einweg“ mit Vertretern von Kommunen, dem Hotel- und Gaststättenverband, interessierten Einzelhandelsgeschäften (Bäcker, Metzger, größere Gaststätten) stattfinden. In dieser Konferenz werden auch drei führende Anbieter von Mehrweggeschirr vorgestellt. Die Teilnehmer werden auch über die Kosten, Förderungsmöglichkeiten und die Voraussetzungen für das Mehrweg-System (Industriespülmaschine etc.) informiert. Vom Landkreis wird ein einheitliches System angestrebt, das bis spätestens 2023 umgesetzt werden soll. Dann werden entsprechende gesetzliche Regelungen zum Verbot von Einweggeschirr in Kraft treten.

Ergänzung auf Nachfrage von Gemeinderat Hans-Dieter Manger hinsichtlich der zu führenden Gesprächen mit den örtlichen Gastronomiebetrieben und Einzelhändler:
Zum Berichtspunkt „Mehrweg statt Einweg“ teilen wir Ihnen des Weiteren mit, dass nach der Videokonferenz am 13.10.2021 eine Auswahl an Anbietern für Mehrweggeschirr getroffen wird und interessierte Gastronomen und Einzelhändler darüber informiert werden.

Koalitionsvertrag vorgestellt

Grundsatzprogramm

Antragsübersicht Gemeinderat 2014-2019

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