Grüne Kahl

Ortsverband

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Sophia Hein ist unsere Kandidatin für die 2. Stellvertretung des Bürgermeisters. Die langjährige Gemeinderätin wird sich am heutigen Dienstag zur Wahl stellen. Wir Grünen sind die einzige Partei, der vormals im Gemeinderat vertretenen Parteien, die keine Sitze verloren haben, sondern mit rund 4 % sogar noch auf 26,5 % zulegten.
 
Mit diesen Worten schlägt Dieter Duzak, bisheriger 3. Bürgermeister für die Grünen Sophia Hein zur Wahl vor:
 
Wir schlagen Sophia Hein für die Wahl zum Amt der dritten Bürgermeisterin vor!
 
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Bilder der Ortsbegehung Sturmschäden Lange Hecke mit Toni Hofreiter

„Sturz in die Rezession“

So titelt die Süddeutsche Zeitung am 20. März 2020. Wer soll also in Kahl in den nächsten Jahren investieren und dort einen Betrieb (auf)bauen? Wir glauben, dass die CSU hier die wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik Deutschland – nach der Coronakrise überschätzt. Ja, wir werden alle nicht wissen, wann und wie diese Krise enden wird – aber sicherlich nicht mit  einem schnellen Wachstum der Wirtschaft und Investitonen in neue Standorte. Wenn Unternehmen derzeit Investitionen vornehmen, dann sind das Renovierungen von bestehenden Produktionsstätten, die wegen der zuletzt guten Konjunktur nicht gemacht werden konnten, weil die Produktion nicht gestoppt werden sollte.
Auch aus ökonomischen Gründen ist also eine weitere Betonierung von Waldflächen nicht sinnvoll und somit abzulehnen.
Speziell in Kahl und Umgebung gibt es so viel Leerstand an Industrie- / Gewerbefläche (siehe Alzenau), was der Neuausweisung „Lange Hecke 2“ entgegensteht. Was passiert, wenn eine Gewerbefläche, insbesondere mit  sehr guter Verkehrsanbindung ohne Bedarf erschlossen wird, ist gerade in Stockstadt gut zu sehen. Dort wurden am Ortsrand bis zur B27 Straßen gebaut und Grundstücke erschlossen, die bis auf wenige Ausnahmen (noch) nicht bebaut sind. Nun ist dort ein wilder LKW-Parkplatz entstanden. Hier übernachten Fernfahrer (teilweise über das gesamte Wochenende) ohne Toiletten, Waschgelegenheiten und ausreichende Abfalleimer. Das ist zum großen Ärgernis für die Anwohner/innen geworden. Die Gemeinde will keine Toiletten und Abfalleimer aufstellen, um das nicht faktisch zu legalisieren und noch mehr LKWs anzulocken. Die Polizei unternimmt nichts, weil ja jeder weiß, dass nicht genügend Rastplätze für Pflichtpausen der Kraftfahrer*innen zur Verfügung stehen. Ähnlich ist das im Industriegebiet Alzenau Süd, in den Teilen mit Leerstand/Baulücken.

Diese Gefahr sehen wir auch für ein Gewerbegebiet „Lange Hecke 2“. Illegale Parkplätze bringen keine Gewerbesteuer und schaffen auch keine Arbeitsplätze. Die Auswirkungen für die Kahler*innen sind negativ. Schlechte Luft statt Wald. Lärm und Abgase statt Erholung und Freizeit. Versiegelung von Flächen statt Schaffung von Frischluft-Schneisen.

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Auch für die Kahler Sandhasin und den Kahler Sandhasen gilt: Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz tragen um niemanden anzustecken, gegenseitig helfen und tapfer bleiben. Dann überstehen wir alle diese Krise unbeschadet :-) Wir wünschen alle frohe und gesunde Osterfeiertage

Dieser Aufruf findet sich auf der Homepage der Gemeinde Kahl zusammen mit weiteren wichtigen Hinweisen zur Corona-Pandemie: Link zur Homepage der Gemeinde Kahl

Die Verwaltung baut im Einvernehmen mit dem Gemeinderat einen Unterstützungsservice für Coronavirus-Risikogruppen auf. Dieser umfasst das Angebot, Einkäufe zu erledigen, Medikamente abzuholen und technische Dienste zu übernehmen. Koordiniert wird dieser Service durch das Team der Gemeindebibliothek.

Hintergrund ist, dass der Alltag derzeit durch die Coronavirus-Pandemie für gefährdete Gruppen wie Senioren oder chronisch Erkrankte besonders stark eingeschränkt ist.

Das Team der Kahler Bibliothek unter der Federführung von Leiterin Petra Kleine sucht nun Menschen, die helfen wollen und bittet zugleich Menschen, die einer Risikogruppe angehören und deshalb Hilfe brauchen, sich zu melden. Die Kontaktdaten: Telefon 0 61 88 / 44 54 58, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Das Telefon ist täglich von 10 bis 12 Uhr besetzt und über einen Anrufbeantworter jederzeit erreichbar.

Im August 2019 fegte Sturmtief Bernd über Kahl am Main. Nun nutzte der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN im Bundestag, Toni Hofreiter, einen Zwischenstopp in Kahl um sich vor Ort über die Waldschäden zu informieren. Die Organisation und Schilderung der Situation übernahmen Kreissprecher Volker Goll, Gemeinderat Hans-Dieter Manger, sowie die beiden Mitglieder des Vorstandes des Kahler Ortsverbandes, Stephan Pösse und René Hug (alle Bündnis 90/DIE GRÜNEN).

Begrüßt wurde der Bundestagsabgeordnete ebenso wie die ca. 60 Gäste von dem Vorstandsmitglied der Kahler GRÜNEN René Hug. Treffpunkt war das Gewerbegebiet Lange Hecke. Hug ging in seiner Einführungsrede zunächst auf den 18. August 2019 ein – sein Sohn wurde zwei Jahre alt und es war ein sonniger Tag in Kahl am Main. Gefeiert wurde der Kindergeburtstag im Garten – Sturmböen waren lediglich für höher gelegene Regionen gemeldet. „Doch wir können diesen Vorhersagen nicht mehr glauben, durch die Klimakrise sind Wettervorhersagen nicht mehr so präzise zu machen, denn das Wetter ändert sich sehr schnell und heftig“, so Hug. Innerhalb von Sekunden war die Fallböe da und vernichtete in weniger als 10 Minuten mehrere hundert Hektar Wald in Karlstein, Kahl und Alzenau. Hagel schädigte neben Gebäuden, Autos und Menschen auch die Kronen bzw. Stämme der nicht durch den Sturm zerlegten Bäume. Das Absterben dieser Bäume (meist Kiefern) hält an, da diese durch die sehr trockenen Sommermonate 2018 und 2019 schon stark beansprucht waren und noch immer sind.

Wiederaufforstung statt Erweiterung des Gewerbegebiets

Danach ging René Hug sehr deutlich auf das zerstörte Gebiet an der Langen Hecke ein. Auf Antrag der CSU-Fraktion und mit Stimmen der SPD hat der Kahler Gemeinderat 30.000 Euro für die Schaffung eines weiteren Gewerbegebietes „Lange Hecke 2“ in den Haushalt 2020 eingestellt.
Einzig die GRÜNEN haben gegen diesen Antrag gestimmt und sich für die Erhaltung bzw. Wiederaufforstung des Waldes an dieser Stelle ausgesprochen. Hier ein Gewerbegebiet zu realisieren, wo es in der Lange Hecke und auch an anderen Gewerbestandorten innerhalb der Gemeinde erhebliche Leerstände gibt, entbehrt jeglicher ökonomischer Relevanz. Bauwillige Unternehmen gibt es nicht! Statt in Zeiten der Klimakrise in dem Hotspot Kahl (25.07.2019 mit 40,4  Grad Celsius heißester Ort Bayerns) Wald als Wald zu belassen, sollen weitere Flächen unnötig versiegelt werden.

Auch Toni Hofreiter ging auf die Bedeutung des Waldes ein und machte deutlich: „Wir brauchen den Wald, auch wenn dieser nicht mehr so aussehen wird, wie in der Vergangenheit.“ Trinkwasserschutz, Verbesserung des sogenannten Kleinklimas, Sauerstoffproduzent und auch eine Erholungsfunktion – all das kann der Wald leisten. Ein Drittel des ca. 150 ha großen Gemeindewalds ist durch den Sturm vollständig zerstört.

Auf die Veränderung des Waldes ging auch Hans-Dieter Manger kurz ein. Totholz erhöht die Artenvielfalt. Wurzelstöcke und Kronen werden daher im Wald belassen. Jetzt soll eine natürliche Verjüngung bzw. Ansiedlung von Bäumen stattfinden. Als zu pflanzende Bäume können sich Hofreiter und Manger einige Lindenarten, die Roteiche oder Hainbuche vorstellen. „Das hängt aber viel vom Standort ab. Wir werden auch exotische Gehölze, die jetzt in Südeuropa zuhause sind, hier haben“, so Hofreiter. Er ging auch auf die Probleme beim Aufforsten durch das Rehwild ein, neben einer Einzäunung könnten auch jagdrechtliche Schritte erwogen werden.

„Ökologisch wertvoll“

Abschließend umschrieb Manger noch einmal kurz die Fläche der Vernichtung von ca. 50 ha. Manger: „Es wird immer gesagt, der Wald hier an der Langen Hecke sei ‘Anflugwald‘ und damit nicht wertvoll, es hätten auch schon vor dem Sturm Bäume darin gelegen. Das mag alles richtig sein. Aus forstwirtschaftlicher Sicht ist das natürlich kein „guter“ Wald gewesen, aber der ökolgische Wert ist sehr hoch.“ Das erkannte bereits die Untere Naturschutzbehörde und stoppte das ehemals geplante Gewerbegebiet. Fledermäuse und vieles mehr waren in dem Wald beheimatet. Umgestürzte Bäume waren dafür geradezu ideal.

Einem Vorschlag aus der Teilnehmerrunde dort einen Parkplatz für LKWs zu machen erteilten die GRÜNEN eine klare Absage. Ihre Vorstellung von Mobilität im 21. Jahrhundert ist nicht noch mehr Versiegelung für den motorisierten (Schwerlast-)Verkehr, sondern gerade für LKW-Frachten eine Verlagerung auf die Schiene. Dies ist auch im ökologischen Sinne der CO2-Reduzierung, des Flächenverbrauchs und der Verkehrssicherheit sinnvoll.



René Hug und Hans-Dieter Manger

Am 11. März 2020 jährt sich die dreifache Katastrophe von Fukushima in Japan zum 9ten Mal und der grüne Ortsverein Kahl am Main ruft auch in diesem Jahr zu einer Mahnwache auf! Gemeinsam möchten wir zum Einen den Opfern und Betroffenen gedenken und zum Anderen über die aktuelle Situation informieren! „Normalität“ ist nach dem verheerenden Erdbeben, dem Tsunami und der daraus resultierenden Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi auch nach 9 Jahren noch nicht eingekehrt, wenngleich dieses Bild gerne vermittelt werden würde - stehen doch die olympischen Spiele bevor und wird sich der öffentliche Blick wieder verstärkt auf die Situation vor Ort richten! Doch was passiert in der Zwischenzeit? Darüber möchten wir sprechen und rufen Sie und Euch dazu auf am Mittwoch, 11.03.2020 um 18:30 Uhr am Wasserturm in Kahl an der Mahnwache teilzunehmen!

Kommt zusammen und setzt ein Zeichen gegen Atomkraft!
Setzt ein Zeichen, dass wir die Menschen dort nicht vergessen haben!
Lasst uns zeigen, dass wir einen „Ausstieg vom Ausstieg“ nicht wollen!

Für eine sichere und atomfreie Zukunft!

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Liebe Kahlerinnen, liebe Kahler,

die Klimakrise und ihre Folgen sind längst bei uns angekommen. Dürre, Hitze, Starkregen und Stürme nehmen zu. Unsere Gemeinde knackte im vergangenen Jahr mit 40,4 Grad den Hitzerekord in Bayern. Sturmtief "Bernd" fegte mit Windstärke 10 über Kahl hinweg und richtete innerhalb von Minuten schwere Schäden an. Das wirkt sich nicht nur auf die Natur, sondern auch auf unsere Gesundheit und die Zukunft unserer Kinder aus. Klimaschutz hat deshalb nach wie vor für uns GRÜNE oberste Priorität - und das nun schon seit 40 Jahren!

Weitere Themen, die uns vor große Herausforderungen stellen, betreffen unser Zusammenleben als Gemeinschaft: der demographische Wandel, Betreuungskonzepte für Jung und Alt, bezahlbares und trotzdem lebenswertes Wohnen, aber auch der Umgang mit Denjenigen, die einfache und in der Geschichte gescheiterte Antworten auf komplexe Fragen geben.

Wir wollen leidenschaftlich für den Klimaschutz kämpfen, unsere Natur beschützen und für eine gerechte Gesellschaft eintreten - optimistisch, mit Kompromissen, mit einer klaren politischen Haltung und vor allem: gemeinsam mit Ihnen!

Veränderungen sind möglich, auch hier in der Gemeinde Kahl, dazu braucht es starke GRÜNE.

Wählen Sie am 15. März 2020 Liste 2 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN (GRÜNE) mit all Ihren 20 Stimmen. Nur so können wir unsere Ideen verwirklichen.

Vielen Dank!

Hier finden Sie unser Kurzprogramm im Kommunalwahlflyer

Im folgenden finden Sie unsere 8 Punkte für Kahl:

Für den Wald nach Berlin: Niklas Wagener

Neue Zeiten Neue Antworten

Antragsübersicht Gemeinderat 2014-2019

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