Grüne Kahl

Ortsverband

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Diese Rede wurde von Sylvia Hein während der Mahnwache gehalten:

Guten Abend!
Es scheint unfassbar, dass seit der Katastrophe von Fukushima bereits zehn Jahre vergangen
sind. Doch betrachten wir wie sich die Welt mit Corona binnen eines Jahres gewandelt hat, so hat
mittlerweile jeder Mensch erleben können und müssen, dass ein Ereignis alles, was bis dahin als
Normalität betrachtet wurde, aus den Fugen reißen kann.
Und so war es auch Heute, vor exakt 10 Jahren, am 11 März 2011, als ein Erdbeben der Stärke
9,0 unter dem Meeresboden an der japanischen Ostküste eine Katastrophe verursachte, die
ebenfalls alles bis dahin als selbstverständlich und normal geachtete für immer verändern würde.
Meterhohe Tsunamiwellen konnten die Schutzmauern des Kernkraftwerkes Fukushima Daiichi
einfach überspülen. Hinweise auf Risiken der verwendeten Reaktortypen und
Konstruktionsmängel waren bekannt und wurden doch ignoriert…
Was daraufhin und in den folgenden Tagen und Wochen passierte, möchte ich kurz
zusammenfassen:

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Bild von Jasmin Sessler auf Pixabay

Liebe Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde,
 
Entschleunigung, Solidarität, Regionalität - dies sind einige von vielen Begriffen, die gefunden werden können, gibt man auf der ökologischen Suchplattform Ecosia die Anfrage "Positive Auswirkungen von Corona" ein (über 43 Mio. Ergebnisse werden ausgespuckt).
 
Die Corona-Krise beeinflusst die Luftqualität, den Ausstoß von Treibhausgasen und lärmbedingte Gesundheitsrisiken günstig - leider nur als kurzfristiger Effekt. Die Abfallproduktion dagegen ist in deutschen Haushalten lt. Umfrage des Bundesverbandes der Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft um sechs Prozent gestiegen (Stand Dezember 2020). Und der neue Bericht zum Zustand des Waldes zeichnet ebenfalls ein düsteres Bild. Eine langfristige Verbesserung in allen Bereichen erreichen wir nur mit einer gezielten Klima- und Umweltpolitik, die Produktion, Infrastruktur, Konsum und Mobilität nachhaltig und dauerhaft verändert.
 
Ein Schritt in diese Richtung soll in Kahl gegangen werden: Melanie Prengel und Sven Uffenkamp möchten hier einen "Unverpackt"-Laden eröffnen und stellen sich und ihr Konzept auf unserer nächsten OV vor. hier findet Ihr

weiterführende Informationen

 außerdem hier ein Link zu der Umfrage "Unverpackte Bio-Lebensmittel für Kahl" (https://forms.gle/d8Q7bnrAdibkwfHi7). Wir freuen uns gemeinsam mit den beiden UnternehmerInnen auf Eure rege Teilnahme!
 

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Auf ihrer Online-Bezirksversammlung mit insgesamt über 120 Teilnehmer*innen haben die 79 Delegierten des Bezirksverbands Unterfranken von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die beiden Voten für die Landesliste an Dr. Manuela Rottmann (Wahlkreis Bad Kissingen) und Niklas Wagener (Wahlkreis Aschaffenburg) vergeben.

 

Rottmann, 48-jährige Juristin aus Hammelburg, sitzt bereits seit 2017 im Bundestag. Mit ihrer Arbeit sind die unterfränkischen Grünen offenbar mehr als zufrieden. Ohne Gegenkandidat*in wurde sie im ersten Wahlgang mit 77 von 79 Stimmen für das erste der beiden Voten gewählt. Sie bedankte sich herzlich für das große Vertrauen und betonte: „Ich freue mich, weiter mit Euch und mit meiner Kraft, meiner Erfahrung und meinem kühlen Kopf für die grüne Sache zu kämpfen. Die Bundesregierung muss im Herbst grün werden. Dafür werden wir Unterfranken gebraucht.“

 

Starke Konkurrenz hatte es der 22-jährige Aschaffenburger Forstwirtschaftsstudent Niklas Wagener. Er musste sich gegen fünf weitere Bewerber*innen behaupten. Im dritten Wahlgang konnte er sich schließlich mit 51 gegen 28 Stimmen gegen seinen aussichtsreichsten Mitbewerber, den 26-jährigen Sebastian Hansen (Wahlkreis Würzburg), durchsetzen. „Ich freue mich auf einen starken unterfränkischen Wahlkampf mit Euch in allen Kreisverbänden. Ohne Wald gibt es keinen Klimaschutz und ohne Klimaschutz gibt es keinen Wald. Für Euch, für den Wald und ganz Unterfranken werde ich in den nächsten Wochen und Monaten mein Bestes geben.“, sagte Wagener in seiner Dankesrede.

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Am Mittwoch, 19.02.2020, ereignete sich in der benachbarten Stadt Hanau ein grausamer Anschlag, der nicht nur die Region sondern ganz Deutschland in Schock und tiefe Trauer versetzt hat. Auch wir in Kahl waren und sind immer noch hierüber entsetzt.

Folgende Hanauer Bürger*innen verloren durch diesen Anschlag ihr Leben:

    Ferhat Unvar
    Mercedes Kierpacz
    Sedat Gürbüz
    Gökhan Gültekin
    Hamza Kurtović
    Kaloyan Velkov
    Vili Viorel Păun
    Said Nesar Hashemi
    Fatih Saraçoğlu


Aus Zeichen der Solidarität, des Gedenkens und aus Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus und Extremismus jeglicher Art, wird die Gemeinde Kahl a.Main ihre Fahnen vor dem ehemaligen Rathaus-Eingang (Aschaffenburger Straße) am Jahrestag, 19.02.2021 (bis Sonntag, 21.02.) auf Halbmast hissen.


Liebe Mitglieder,
liebe Freundinnen und Freunde,
vor knapp einem Jahr, am 19. Februar 2020, tötete ein rechtsextremer Attentäter in Hanau eine Frau und acht Männer. Die Politik versprach lückenlose Aufklärung, doch davon scheint man immer noch weit entfernt zu sein. Mehrere Notrufe wurden nicht entgegen genommen, eine Notausgangstür, die Leben hätte retten können, war abgeschlossen und: wie kann es sein, dass ein polizeibekannter rechtsextremer Psychopath legal Waffen besitzt? All diese Fragen - und weitere - sind nach wie vor nicht geklärt.

Darüber, über Aktionen zum Jahrestag und die Frage, was wir tun können, möchten wir mit Euch reden. Ab ca. 21:00 begrüßen wir dazu extra einen Gast der "Initiative 19. Februar Hanau".
Unsere nächste Ortsversammlung findet wieder digital via Zoom statt (Einwahldaten wurden an Mitglieder und Interessierte versandt oder gibt es auf Nachfrage bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), und zwar am
Donnerstag, den 4. Februar 2021. Achtung: Wir starten auf vielfachen Wunsch erst um 20.00 Uhr!
Folgende Themen stehen außerdem auf unserer Tagesordnung:

1. Rückblick auf die letzte OV
2. Öffentlichkeitsarbeit für unsere Anträge (Wohnungsbaugesellschaft etc.)
3. Neues zum Thema "Kahler Festhalle"
4. Bericht über die Haushaltsberatungen
5. Neues aus dem Kreisverband
6. Eure Themen und Fragen/ Sonstiges (z.B. AG Vereinsförderung)

Wir freuen uns auf Euch!
Herzliche Grüße
Regina & Stephan
Sprecher*in OV Kahl BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

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Liebe Kahlerinnen, liebe Kahler,

die Klimakrise und ihre Folgen sind längst bei uns angekommen. Dürre, Hitze, Starkregen und Stürme nehmen zu. Unsere Gemeinde knackte im vergangenen Jahr mit 40,4 Grad den Hitzerekord in Bayern. Sturmtief "Bernd" fegte mit Windstärke 10 über Kahl hinweg und richtete innerhalb von Minuten schwere Schäden an. Das wirkt sich nicht nur auf die Natur, sondern auch auf unsere Gesundheit und die Zukunft unserer Kinder aus. Klimaschutz hat deshalb nach wie vor für uns GRÜNE oberste Priorität - und das nun schon seit 40 Jahren!

Weitere Themen, die uns vor große Herausforderungen stellen, betreffen unser Zusammenleben als Gemeinschaft: der demographische Wandel, Betreuungskonzepte für Jung und Alt, bezahlbares und trotzdem lebenswertes Wohnen, aber auch der Umgang mit Denjenigen, die einfache und in der Geschichte gescheiterte Antworten auf komplexe Fragen geben.

Wir wollen leidenschaftlich für den Klimaschutz kämpfen, unsere Natur beschützen und für eine gerechte Gesellschaft eintreten - optimistisch, mit Kompromissen, mit einer klaren politischen Haltung und vor allem: gemeinsam mit Ihnen!

Veränderungen sind möglich, auch hier in der Gemeinde Kahl, dazu braucht es starke GRÜNE.

Wählen Sie am 15. März 2020 Liste 2 Bündnis 90 / DIE GRÜNEN (GRÜNE) mit all Ihren 20 Stimmen. Nur so können wir unsere Ideen verwirklichen.

Vielen Dank!

Hier finden Sie unser Kurzprogramm im Kommunalwahlflyer

Im folgenden finden Sie unsere 8 Punkte für Kahl:

Für den Wald nach Berlin: Niklas Wagener

Neue Zeiten Neue Antworten

Antragsübersicht Gemeinderat 2014-2019

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