“Strand-Deck“ auf dem Parkdeck am Wasserturm
Sehr geehrte Damen und Herren,
um den Kahler BürgerInnen die Möglichkeit zum zwanglosen Sommertreff zu bieten,
beantragen wir das Parkdeck am Villefontainer Platz für die Dauer von mindestens
4 Wochen zum „Strand-Deck“ umzufunktionieren. Das bietet für Kahler ein Angebot
für die Ferien zuhause und spricht auch unsere Gäste z.B. vom Campingsee und
den Hotels an. Dieses „Sommerevent“ wäre eine kleine Alternative zu einer
eventuell nicht stattfindenden Kerb.
An allen diesen Kunststränden von Berlin über Aschaffenburg bis München macht sich
entspannte Sommerstimmung breit und fördert das Miteinander in einer Gemeinde.
Für die Umsetzung bedeutet das, Sand aufzubringen, bunte Sonnenschirme, Liegestühle
und einfache Biergartengarnituren.
Eine Biergondel für die Versorgung mit Getränken rundet das Ambiente ab.
Für den Betrieb sollten die Vereine im Wechsel angefragt werden. Ebenfalls denkbar ist
Gastronomiebetriebe anzufragen. Z.B. Hotel Zeller, Dorfplatz, Seeterrasse und
Tennisheim …
Selbstverständlich gilt auch hier die bayrische Biergartenverordnung.
Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Ortsverband Kahl am Main
Sylvia Hein
Fraktionsvorsitzende
Begründung:
Kahl hat ein vielfältiges kulturelles Angebot für viele Generationen und Interessengruppen.
Jedes Fest in unserer Gemeinde hat seine Daseinsberechtigung und wir Grünen treffen uns
gerne zum Stammtischauf so gut wie allen Veranstaltungen, die durchs Jahr hindurch in
Kahl stattfinden.
Wir hoffen mit vielen KahlerInnen, daß der etwas säuerliche Beigeschmack, den die Kerb
mittlerweile verursacht,nur vorübergehend ist und sich alles zum Guten wendet.
Auch begrüßen wir, daß zur Einweihung von fertiggestelltenBaumaßnahmen hier gerne
unkompliziert, unbürokratisch und quasi aus dem Stehgreif gefeiert wird…
Uns ist jedoch aufgefallen, dass in der Ausführung immer wieder gerne auf
Althergebrachtes und Bewährtes gesetzt wird.
In Kahl gibt es aber auch viele junge Menschen, Mütter und Väter mit Kleinkindern,
Zugereiste aus aller Herren Ländern, Menschen auf der Durchreise, die mit dem
Leierkastenmann auf dem Wochenmarkt und den diversen Stimmungsbands
keinen Vertrag haben und sich gerne mal in einem etwas moderneren und
„weltmännischerem“ Umfeld begegnen würden.
Davon sind nicht nur die jungen und junggebliebenen Grünen in unseren Reihen, die sich
rege an unserenOrtsveranstaltungen beteiligen und ihre Ideen vorbringen, überzeugt.
Unser Antrag auf ein „Strand-Deck“ ist einfach als Akzent zu verstehen, um eine solche
Veranstaltung vom Gemeinderat genehmigen und unterstützten zu lassen.
Dann kann man in die Detailplanung gehenan der sich dann alle die sich berufen fühlen
beteiligen können. Die weitere Ausführung obliegt nicht dem Gemeinderat,
es ist geplant, weitestgehend kostendeckend vorzugehen.
Nicht mehr und nicht weniger!
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