wir stellen folgenden Antrag zur Gemeinderats-
Sitzungam 14. Oktober 2014:
Der Bau- und Umweltausschuss beschließt, dass auf
dem ehemaligen Friedelgelände eine kleine Grünanlage
entsteht. Diese umfasst neben zwei Boulebahnen mit
schattenspendenden Bäumen im vorderen Bereich auch
einen „Mehrgenerationenspielplatz“ mit Geräten,
die von Senioren, Menschen mit Behinderung und
Eltern/ Großeltern mit Kleinkindern und Kindern
genutzt werden können.Die Verwaltung wird damit
beauftragt zu prüfen, ob und wie Fördermittel für ein
solches Vorhaben zu beantragen sind.
In diesem Zusammenhang sollte auch beschlossen werden,
ob der Fahrradständer verändert (gedreht) oder an anderer
Stelle untergebracht werden kann. Entsprechende Gelder
sind in den Haushalt 2015 einzustellen.
Mit dieser Gestaltungsmaßnahme wird der Platz zwischen der Wohnbebauung in der Hauptstraße und der Kaldaha-Schule bzw. dem VHS-Gebäude aufgewertet. Das ehemalige Friedelgelände ist nunmehr durch die Feuerwehrzufahrt zur Schule und den seitlich angebrachten Parkplätzen nicht mehr für eine Wohnbebauung geeignet. Es bietet sich daher eine Integration in den Dorfplatz an.
Der Mehrgenerationenplatz kann/ soll von allen Altersgruppen genutzt werden und auch für Behinderte nutzbar sein. Er soll eine Begegnungsstätte sein, die Integration fördern und Alt und Jung die Möglichkeit bieten, sich sportlich zu betätigen. Neben den Boulebahnen könnten z.B. Wippe oder Schaukel und ein Balancierparcour entstehen, die auch für Senioren geeignet sind und gemeinsam mit den Enkelkindern genutzt werden können. Desweiteren gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Bewegungsgeräten, die generationenübergreifend genutzt werden können.
In vielen Städten und Gemeinden gibt es solche Mehrgenerationenplätze, so z.B. in der Fasanerie und in der Aschaffstraße in Aschaffenburg, aber auch in kleineren Gemeinden (z.B. Seniorenbewegungsparcour in Mainaschaff).
Die zentrale Lage direkt neben der Turn-/ Schwimmhalle, Schule, VHS-Gebäude und nicht zuletzt dem Treffpunkt Dorfplatz ist ideal, da hier bereits viele unterschiedliche Bewegungskurse angeboten werden, deren Teilnehmer ein solches Angebot sicher gerne annehmen werden. Die Bewegungsgeräte insbesondere für Senioren sollten im rückwärtigen Teil des Grundstückes angeordnet werden.
Für solche Projekte werden auch Fördergelder in Aussicht gestellt. Dies ist durch die Verwaltung zu überprüfen (z. B. LEADER – ein Programm der Europäischen Union zur Regionalentwicklung, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, BMFSJ – Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend, KBA – Kuratorium deutsche Altenhilfe, Aktion Mensch, Sparkassenstiftung …)
Da es in informellen Gesprächen mit verschiedenen verantwortlichen Personen aus Vereinen/ Verbänden bereits große Zustimmung zu dieser Idee gab, gehen wir davon aus, dass die Mehrheit im Gemeinderat sich diesem Antrag anschließen kann.
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